Winterliche Gerichte aus Bayern

Bayerische Wintergerichte punkten mit deftigen Zutaten und als zuverlässige Energielieferanten für die kalte Jahreszeit. Herzhafte Klassiker gehören zur landestypischen Küche in allen bayerischen Regionen wie Franken, Allgäu oder Oberbayern. Echte Dauerbrenner hierzulande sind Krustenbraten, Haxen und Leberkäse, begleitet von Sauer- oder Blaukraut, Kartoffelsalat, Spätzle und Semmelknödeln.

Quelle: © HL Photo/Adobe Stock

Bayerische Wintergerichte: warm und kalt

Ein typisches Beispiel für schmackhafte bayerische Wintergerichte ist ein zünftiger Bayerischer Krautbraten, bei dem Hackfleisch und Weißkohl mit Speckscheiben belegt wie ein Auflauf im Ofen gebacken werden. Saftiges Winter-Ratatouille oder würziges Bayerisches auf der Basis von Rindergulasch, Gemüse und Kartoffeln erfreuen sich während der Wintermonate ebenfalls großer Beliebtheit. Abgeschmeckt wird diese nahrhafte Speise mit einer Flasche dunklem Bier sowie verschiedenen Gewürzen und Kräutern. 

Bayerische Wintergerichte müssen aber nicht unbedingt warme Mahlzeiten sein. Eine zünftige Brotzeit mit Brezeln, Schinken, Schmalz, Obazda, Leberkäse, Radi und Radieserln ist in den bayerischen Provinzen zu keiner Jahreszeit wegzudenken. Eine pikante Alternative zum klassischen, überall in Süddeutschland beliebten Wurstsalat ist übrigens der Bayerische Heringssalat, bei dem die Zutat Salzhering für die ganz spezielle Note sorgt, ohne dabei geschmacklich als besonders “fischig” hervorzutreten. 

200 g Salzheringe (zuvor über Nacht zum Entsalzen in Wasser gelegt), 250 g gekochte Rote Bete, 250 g säuerliche Äpfel, 200 g Fleischwurst, 200 g kalter Schweinsbraten und 200 g Emmentaler Käse ergeben in gleichmäßige Stücke geschnitten eine köstliche Mischung. Gekrönt wird diese leckere Salatkreation durch ein geschmeidiges Mayonnaise-Dressing aus Eigelb, Senf, Öl und gegebenenfalls einer Prise Salz. Mindestens sechs Stunden sollte der Bayerische Heringssalat vorm Verzehr im Kühlschrank durchziehen, aber nicht eiskalt serviert werden.

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