Bayerische Fleischpflanzerl: warm und kalt ein Genuss

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Die beliebte Spezialität ist in Nordbayern und Franken als Fleischküchlein oder auch als Fleischküchla bekannt. Außerhalb des Freistaates heißen die leckeren gebratenen Klopse Frikadellen oder Buletten. Hierzulande werden sie gemäß ihrem bajuwarischen Namen immer mit Fleisch zubereitet, meistens mit gemischtem Hackfleisch von Schwein und Rind. Zum bayerischen Kartoffelsalat als Beilage schmecken sie besonders köstlich.

Traditionelles Lieblingsgericht: das Fleischpflanzerl

In alter Zeit wurden flache Kuchen als „Zelte“ bezeichnet. Bestanden sie aus Fleisch und wurden in der Pfanne gebraten, nannte man sie „Fleischpfannzelte“ – daraus entwickelte sich der bis heute gebräuchliche Begriff Fleischpflanzerl.

Um vier Personen satt zu machen, benötigen Sie für die schmackhaften Bratlinge auf bayerische Art: 500 g gemischtes Hack, eine alte Semmel, 100 ml Milch, eine große Zwiebel in kleinen Würfeln, 1 Ei, 2 TL Senf mittelscharf, drei EL Butter oder Butterschmalz, Salz, Pfeffer und eine Prise Majoran.

Schnell gemacht: Fleischpflanzerl frisch aus der Pfanne

Weichen Sie die Semmel in warmer Milch ein und drücken Sie sie anschließend gut aus. Vermengen Sie Fleisch, Brot und die übrigen Zutaten außer dem Fett zu einem elastischen Teig. Daraus formen Sie handtellergroße Klopse, die anschließend platt gedrückt werden. Inzwischen brutzelt das Fett in einer großen Pfanne, die nicht ansetzt. Nach ca. 15 Minuten von beiden Seiten in heißer Butter gebraten, sind die typischen bayerischen Fleischpflanzerl fertig für ein zünftiges „Mitdogessn“. Kalte Fleischpflanzerl ergeben aufgeschnitten und mit saurer Gurke oder Radi serviert eine kernige Mahlzeit (Brotzeit-Rezeptideen) für zwischendurch oder am Abend.

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