Kürbisschaum-Omelett mit Zwetschgen

   von bayrisch-kochen    

Juli 16, 2015

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Die Kürbisse sind einjährige, selten auch ausdauernde, krautige Pflanzen. Die meisten Arten, darunter alle kultivierten, sind eher mesophytisch und besitzen ein fädiges Wurzelsystem, nur wenige Arten sind xerophytisch und haben ein vergrößertes Wurzelsystem. Die Stängel sind meist niederliegend oder auch kletternd. Die Ranken sind drei- bis siebenfach verzweigt.

Sie sind einhäusig (monözisch). Die Blüten stehen an langen Stielen einzeln in den Blattachseln. Der Kelch ist glockenförmig und hat fünf Zipfel. Die Krone ist mit 6 bis 10 Zentimetern Länge groß, bei beiden Geschlechtern fast gleich groß, glockig, fünfzipfelig, dabei maximal bis zur Hälfte geteilt. Die Blütenfarbe ist goldgelb, Cucurbita okeechobeensis hat cremefarbene Blüten. Die männlichen Blüten haben scheinbar drei Staubblätter, jedoch sind 2 + 2 + 1 verwachsen. Die Staubfäden sind frei, die Staubbeutel sind zu einer Säule verwachsen. Die weiblichen Blüten haben kleine Staminodien und einen drei- bis fünffächrigen unterständigen Fruchtknoten. Der eine Griffel ist kurz und trägt drei bis fünf zweilappige Narben. In einem Diskus und an der Basis des Hypanthiums wird Nektar produziert.

Die Früchte sind drei- bis fünffächrige, sehr große und vielsamige Panzerbeeren. Form, Größe und Farbe variiert je nach kultivierter Sorte sehr stark. Bei den Wildformen ist die Fruchtwand hart und verholzt und bleibt lange intakt. Nach langer Lagerung bleiben im Wesentlichen trockene Fruchtwand, Stiel und Samen übrig. Trockene Früchte sind auch schwimmfähig. Die Samen sind flach, im Umriss oval und haben einen verdickten Rand.

  • Vorbereitung: 30 Minuten
  • Kochzeit: 1 Stunde
  • 30 Minuten

    1 Stunde

    1 Stunde 30 Minuten

  • Die Portionen: 4

Zutaten:

Für das Omelett:

200 g Hokkaido-Kürbis (ohne Schale)

2 EL Butter

230 g Zucker

200 g Sahne

1/2 Bio-Zitrone, Saft und abger. Schale davon

4 Eier

200 g Magerquark

150 g Mehl

Puderzucker

Für die marinierten Zwetschgen:

350 g Zwetschgen

1 EL Akazienhonig mit Vanille

2 Sternanis

1 Zimtstange

1 Vanilleschote, Mark davon

150 ml Pflaumenwein

150 ml schwarzer Johannisbeersaft

1 Bio-Zitrone, Saft und abger. Schale davon

Zubereitung:

1. Kürbis würfeln, in 1 EL Butter andünsten. Mit 100 g Zucker bestreuen und mit Sahne ablöschen. Kürbis in 15 Minuten weich garen. Danach fein pürieren, mit Zitronensaft abschmecken und kalt stellen.

2. Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. Eier trennen. Eigelbe und 50 g Zucker mit der Küchenmaschine schaumig schlagen. Kaltes Kürbispüree, Quark, Mehl und Zitronenschale einrühren. Eiweiß steif schlagen, dabei übrigen Zucker (80 g) nach und nach zufügen. Eischnee vorsichtig unter die Quarkmasse heben. Rest Butter (1 EL ) in einer großen Pfanne schmelzen, die Omelett-Masse hineingeben und kurz anbacken. Im Ofen in 20Minuten fertig backen.

3. Inzwischen Zwetschgen waschen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Honig in einer Pfanne schmelzen, Gewürze zugeben. Mit Wein und Johannisbeersaft ablöschen, Zitronensaft und -schale zugeben. Sud dickflüssig einkochen lassen. Zwetschgen unterrühren, vom Herd nehmen und im warmen Sud ziehen lassen.

4. Omelett mit einigen Zwetschgen füllen, einschlagen und auf eine Servierplatte stürzen. Omelett in 4 Portionen teilen, übrige Zwetschgen dazugeben. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Quelle: Youtube

Dazu Servieren wir: Vanille-Sabayon oder -eis.

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